hinueber heißt eigentlich Max und ist ein aufstrebender Künstler, dessen kreative Reise in die Welt der elektronischen Musik von seinem Bruder inspiriert wurde. Dieser zeigte ihm Lieder von Paul Kalkbrenner und Sascha Funke, vor allem das Album Berlin Calling öffnete für Max eine neue Welt.
Als er einige Jahre später, zufällig Labelboss Dennis Keim auf dem Dukeland Festival in der Nähe von Stuttgart kennenlernte, war für die beiden direkt die gemeinsame Begeisterung für elektronische Musik zu spüren. Obwohl hinueber sich schon vorher am Produzieren mit unterschiedlichen Softwares probierte, war es Dennis, welcher ihm den Mut zusprach, sich Ableton zu kaufen.
Ungefähr ein Jahr nachdem er mit dem Produzieren in Ableton begann und große Fortschritte verzeichnen konnte, fand dann sein Debüt-Release „Vabene“ auf Falabella Records statt. Seitdem hat Max einige Tracks fertiggestellt, diese aber bewusst nicht veröffentlicht, um weiter an seinem Sound feilen zu können. Stets kann er auf konstruktives Feedback von Dennis vertrauen, der über die Zeit zu einer Art Mentor im Producing geworden ist.
Neben dem Produzieren möchte hinueber auch als DJ in der Clubszene Fuß fassen und konnte neben privaten Raves bereits mehrmals in einem seiner Lieblingsclubs, dem Gleis44 in Ulm, spielen.
Seine erste Begegnung mit elektronischer Musik muss im Jahr 2001 gewesen sein, als sein älterer Cousin ihn zu einem Rave mitnahm. Dieser plötzliche Kontrast zur goldenen Ära des Hip-Hop, der ihn bis dahin musikalisch und kulturell sozialisiert hatte, prägte ihn nachhaltig. Seine Liebe zur Musik wurde schlagartig erweitert.
2006 zog er nach Stuttgart, lernte das Nachtleben kennen und versuchte sich nach vielen Jahren des Beatmakings und Auflegens an ersten House- und Techno-Produktionen.
Die Liebe zur Musik hat ihn nie verlassen, jedoch lag der Fokus nach dem Studium auf seinem Job im sozialen Bereich.
2018 beschloss er, mit seinem alten Jugendfreund und jetzigen Labelbetreiber Dennis Keim die kreativen Potentiale wieder freizusetzen. 2020 brachten sie ihr erstes Release unter dem Crewnamen Studio Sourd heraus.
Sein Sound reicht tief, taucht aber auf der Reise immer wieder auf. Synthesizer werden immer wieder durch organische Elemente angereichert und leicht ersetzt.
Als Teil von AMAS veröffentlichte er im Herbst 2021 sein erstes Album auf Vinyl.
Als Solokünstler ist er unter anderm Teil von Falabella Records.